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Optimierungssoftware aus Wien

Wenn zu viele Regeln gleichzeitig in einen guten Plan passen müssen

Menschen, Maschinen, Aufträge, Termine, Wege und Kapazitäten lassen sich selten unabhängig voneinander planen. Wir entwickeln Software, die zulässige Möglichkeiten prüft, Ziele gegeneinander abwägt und daraus umsetzbare Planungsvorschläge erstellt.

Woran Sie ein Optimierungsproblem im Alltag erkennen

Die passende Methode ist am Anfang selten die wichtigste Frage. Entscheidender ist, ob eine wiederkehrende Planung an der Zahl ihrer Möglichkeiten, Regeln oder Änderungen schwer beherrschbar geworden ist.
  1. Ein belastbarer Plan kostet regelmäßig Stunden oder Tage

    Verfügbarkeiten, Fristen, Qualifikationen und Kapazitäten werden aus mehreren Quellen zusammengeführt. Bis alle Regeln berücksichtigt sind, beginnt der nächste Planungszyklus bereits wieder.

  2. Ein Ausfall macht große Teile der bisherigen Planung unbrauchbar

    Eine fehlende Person, ein dringender Auftrag oder eine verschobene Lieferung löst viele manuelle Folgeentscheidungen aus. Welche Umplanung insgesamt am wenigsten Schaden verursacht, bleibt schwer sichtbar.

  3. Ausnahmen funktionieren nur, solange bestimmte Personen verfügbar sind

    Planungsregeln stehen nicht vollständig im System, sondern in Notizen, Tabellen und Köpfen. Vertretung, Nachvollziehbarkeit und kontrollierte Weiterentwicklung werden dadurch unnötig riskant.

  4. Mehrere Pläne wären möglich, aber ihre Qualität ist schwer vergleichbar

    Ein Plan spart Wege, ein anderer hält Termine besser ein, ein dritter verteilt Belastung gerechter. Ohne ein gemeinsames Zielbild werden Entscheidungen kaum reproduzierbar.

  5. Tabellen oder Standardsoftware bilden entscheidende Regeln nur teilweise ab

    Das vorhandene Werkzeug bleibt für Daten oder Teilprozesse wertvoll. Die eigentliche Zuordnung wird trotzdem außerhalb des Systems ergänzt, weil Prioritäten, Abhängigkeiten oder Sonderfälle fehlen.

Welche Planungs- und Zuordnungsprobleme sich abbilden lassen

Optimierungssoftware ist keine einzelne Branchenlösung. Sie wird dort interessant, wo begrenzte Ressourcen unter klaren Regeln auf Aufgaben, Zeiten oder Orte verteilt werden müssen.
  1. Mitarbeitende und Aufgaben passend zuordnen

    Qualifikationen, Verfügbarkeit, Arbeitszeit, Zuständigkeit und gewünschte Verteilung fließen in einen Dienst-, Einsatz- oder Bereitschaftsplan ein.

  2. Maschinen, Aufträge und Reihenfolgen planen

    Bearbeitungszeiten, Abhängigkeiten, Rüstwechsel, Liefertermine und Maschinenkapazitäten werden zu einem ausführbaren Produktions- oder Werkstattplan verbunden.

  3. Touren mit Zeitfenstern und Kapazitäten erstellen

    Stopps, Fahrzeiten, Fahrzeugkapazitäten, Pflichttermine und Einsatzgebiete werden so kombiniert, dass ein praktikabler Tages- oder Wochenplan entsteht.

  4. Räume, Fahrzeuge und begrenzte Kapazitäten verteilen

    Buchungen und Aufgaben werden auf verfügbare Räume, Geräte, Fahrzeuge, Lagerplätze oder andere knappe Betriebsmittel verteilt.

  5. Maßnahmen unter Budget und Abhängigkeiten auswählen

    Projekte, Produkte, Investitionen oder Fördermaßnahmen werden nach Nutzen, Kosten, Pflichtkombinationen und verfügbaren Mitteln zu einer nachvollziehbaren Auswahl zusammengestellt.

  6. Bei Ausfällen und neuen Prioritäten kontrolliert umplanen

    Geänderte Verfügbarkeiten, zusätzliche Aufträge oder neue Fristen werden aufgenommen, ohne den gesamten Plan jedes Mal von vorne manuell aufzubauen.

Aus Daten und Regeln wird ein prüfbarer Planungsvorschlag

Sie beschreiben Regeln, verfügbare Ressourcen und das gewünschte Ergebnis. Wir übersetzen diese Entscheidungslogik in ein Modell und verbinden es mit Ihren vorhandenen Daten und Systemen.

Vom Planungsbedarf zum Ergebnis

Harte Regeln begrenzen die zulässigen Varianten. Prioritäten und Ziele helfen dabei, geeignete Vorschläge nachvollziehbar zu vergleichen.

  1. Ausgangsdaten

    Was für die konkrete Planung verfügbar sein muss.

    • Aufträge Dauer, Frist, Ort und fachliche Anforderungen.
    • Ressourcen Personen, Maschinen, Fahrzeuge oder Räume.
    • Kalender und Kapazitäten Verfügbarkeit, Zeitfenster und mengenmäßige Grenzen.
  2. Entscheidungslogik

    Was zwingend gilt und woran ein besserer Vorschlag erkannt wird.

    • Harte Regeln Bedingungen, die kein Vorschlag verletzen darf.
    • Prioritäten Wünsche und Zielkonflikte, die gegeneinander abgewogen werden.
    • Ziele Zum Beispiel Termintreue, kurze Wege oder ausgewogene Auslastung.
  3. Ergebnis

    Was Planungsverantwortliche prüfen und weiterverwenden können.

    • Umsetzbarer Plan Eine konkrete Zuordnung innerhalb der festgelegten Regeln.
    • Alternativen Weitere zulässige Varianten für unterschiedliche Prioritäten.
    • Konflikthinweise Sichtbare Rückmeldung, wenn Anforderungen nicht gemeinsam erfüllbar sind.

Was wir für eine belastbare Optimierung brauchen

Ein gutes Ergebnis beginnt nicht mit einer langen Featureliste. Es braucht eine fachlich klare Entscheidung, belastbare Daten und ein Ziel, an dem Vorschläge gemeinsam geprüft werden können.
  • Entscheidung

    Was soll geplant, ausgewählt oder zugeordnet werden – und wer nutzt das Ergebnis im Alltag?
  • Harte Regeln

    Welche Bedingungen dürfen aus fachlichen, rechtlichen oder betrieblichen Gründen niemals verletzt werden?
  • Prioritäten

    Welche Wünsche sind wichtig, dürfen aber zugunsten eines insgesamt besseren Plans abgewogen werden?
  • Ziel

    Woran erkennen wir gemeinsam einen besseren Vorschlag: Termintreue, Kosten, Wege, Auslastung oder eine ausgewogene Kombination?
  • Daten

    Welche Verfügbarkeiten, Zeiten, Orte, Kosten und Kapazitäten liegen bereits vor – und welche Qualität haben sie?

Wie ein Planungsergebnis aussehen kann

Das vereinfachte Raster zeigt keine fertige Branchenlösung. Es macht sichtbar, wie Qualifikation, Zeitfenster und Kapazität in einer konkreten Zuordnung zusammenkommen können.

Beispielhafte Wochenzuordnung

Drei Teams übernehmen Aufträge passend zu ihren Qualifikationen und verfügbaren Zeitfenstern.

Team Nord

Elektro · Inbetriebnahme

  1. Montag Auftrag A 08:00–12:00 Elektro · Zeitfenster bis 13:00
  2. Mittwoch Auftrag F 09:00–15:00 Inbetriebnahme · Standort Nord
  3. Freitag Auftrag H 08:00–11:00 Elektro · halbe Tageskapazität

Team Mitte

Montage · Wartung

  1. Dienstag Auftrag B 10:00–14:00 Wartung · verbindlicher Termin
  2. Donnerstag Auftrag D 08:00–16:00 Montage · volle Tageskapazität

Team Süd

Montage · Inbetriebnahme

  1. Montag Auftrag C 12:00–16:00 Montage · Standort Süd
  2. Mittwoch Auftrag E 08:00–12:00 Inbetriebnahme · Zeitfenster am Vormittag
  3. Freitag Auftrag G 11:00–16:00 Montage · verbleibende Kapazität

Vereinfachtes Beispiel – keine Kundenreferenz.

Wann sich eine individuelle Lösung lohnt – und wann nicht

Nicht jede Planung braucht eine eigene Software. Eine frühe, ehrliche Abgrenzung schützt Budget und hält die Lösung so klein wie möglich.
  1. Wiederkehrende Entscheidung, viele Kombinationen und beschreibbare Regeln

    Eine individuelle Lösung ist interessant, wenn die Planung betriebsrelevant wiederkehrt, viele zulässige Varianten besitzt und anhand von Regeln, Ausnahmen und überprüfbaren Zielen bewertet werden kann. Die nötigen Eingangsdaten müssen bereits belastbar sein oder mit vertretbarem Aufwand verbessert werden können.

  2. Wenige Fälle, rein subjektive Ziele oder dauerhaft unklare Eingangsdaten

    Wenn wenige Entscheidungen manuell zuverlässig planbar sind, Regeln fachlich nicht festgelegt werden können oder Daten dauerhaft unvollständig bleiben, wäre individuelle Optimierungssoftware unnötig oder nicht belastbar. Dann benennen wir diese Grenze, bevor ein größeres Projekt entsteht.

Vom Planungsproblem zur integrierten Lösung

Wir prüfen zuerst, ob sich Regeln, Ziele und Daten gemeinsam belastbar abbilden lassen. Erst danach wird aus der Entscheidungslogik eine produktive Anwendung.
  1. 01 · Prüfen

    Potenzial mit echten Beispieldaten abgrenzen

    Ein vorhandener Planungsfall zeigt, welche Regeln tragen, welche Daten fehlen und woran ein sinnvoller Vorschlag gemessen werden kann.

  2. 02 · Modellieren

    Regeln und Ergebnisse fachlich validieren

    Ein abgegrenzter Prototyp macht Zuordnungen, Zielkonflikte und nicht erfüllbare Anforderungen gemeinsam überprüfbar.

  3. 03 · Integrieren

    Planung in Oberfläche und Betrieb verbinden

    Datenquellen, Bedienung, Freigaben, erneute Planung und Betrieb werden entlang der vereinbarten Verantwortung umgesetzt.

Welche Planung kostet Sie heute unverhältnismäßig viel Zeit?

Ein paar Sätze zu den verfügbaren Ressourcen, den wichtigsten Regeln, dem Planungsziel und vorhandenen Beispieldaten reichen für eine erste Einordnung.

Direkt mit Simon Mauracher